Nun wird es Herbst, die ersten Herbst-Stürme fegen über die Insel. Da beginnen die Planungen für das neue Jahr. Werr also mal Urlaub auf dieser wunderschönen Insel machen möchte und weiß nicht wie, der melde sich einfach bei mir.


Zugegeben, ich habe lange nichts Neues auf diese Seite gestellt. Aber der Sommer war auch hier im Norden heiß und Sonnig. (zu heiß für die Arbeit am Computer) und ich hatte viel Besuch und viele Auftritte und andere Aktivitäten mit dem Chor "De Likedeeler", also eigentlich eine kunterbunte Saaison.


Für ältere Menschen und Menschen mit Geh-Behinderung sind die Wege zu Fuß doch ziemlich weit. -Es gibt keine Taxen o.ä.- Man sollte sich also frühzeitig um entsprechende Hilfsmittel wie Skooter, Rollstühle oder wenn das noch geht um Fahrräder bemühen. Wobei das Fahrrad fahren in den Sommer Monaten nicht ungefährlich ist


Der elektrische Strandrolli ist mal wieder kaputt und befindet sich gerade in der Reparatur.


Der Sommer ist da, die Insel ist bunt und lebendig. Weitere Strandrollis zum Schieben mit denen man auch ins Wasser darf, sind bei der Strandkorbvermietung oder beim Tourismus-Servie auszuleihen.

 

Andere Hilfsmittel wie Skooter, Rollstühle und Rollatoren bestellt man am besten im "Sanitätsgeschäft Deppermann in Esens vor.  Die liefern die Hilfsmittel zum Anleger Bensersiel, geben eine kurze Einweisung und man fährt mit dem Hilfsmittel auf die Fähre. So werden Frachtgebüren gespart und man hat das Hilfsmittel für die gesamte Dauer des Aufenthaltes zur Verfügung.

 

 

 

 


Der Elektro-Strandrolli ist nach langer Reperatur nun wieder einsatzbereit. Man kann ihn bei der Strandkorb Vermietung oder über  das Rathaus kostenlos (oder gegen eine Spende) ausleihen und damit herrlich direkt am Wasser entlang fahren. Nur ins Wasser und auf die Sandbank darf der Strandrolli nicht, dafür gibt es im Sommer andere Fahrzeuge. Der Strandrolli lässt sich ganz bequem mit einer Joystick Steuerung steuern. Nur das Ein- und Aussteigen ist aufgrund der großen Reifen etwas schwierig.

 

 


Es wird Frühling, die Bohlenwege liegen und laden zu herrlichen Spazierfahrten mit Rollstuhl am Strand ein.


Rolli-Tour durch die Dünen mit einer rundum zufriedenen Kundin.


Es gibt einen neuen Dünenweg mit herrlicher Aussicht auf Meer und Landschaft. Wunderschön und ideal auch für Rollstuhlfahrer. Er wird auch noch gepflastert.


Gestern bin ich von einem Passant gefragt worden, was die Seefracht für mein E-Mobil gekostet hätte. Ich konnte ihn beruhigen: Hilfsmittel z.B. Rollstühle und Rollatoren, mit denen man eigenständig oder geschoben auf die Fähre fahren kann, müssen nicht als Gepäck oder Fracht aufgegeben werden und sind frei.


Es gibt die verschiedensten Wohnmöglichkeiten für Gäste mit
Behinderungen auf der Insel:

Als erstes möchte ich hier die Senioren Wohnanlage "bliev hier" nennen.
Sie eignet sich einerseits recht gut für Menschen mit Behinderungen, die allein kommen
möchten aber Pflege brauchen oder für Menschen, die umfangreiche Pflege brauchen, aber trotzdem mal mit ihren Angehörigen Urlaub machen möchten . Diese könnten dann über die
Urlaubs- oder Verhinderungspflege hier unterkommen und der Angehörige in
einer Unterkunft in der Nähe. So wäre die Pflege sichergestellt und es
gäbe trotzdem genug Gelegenheit tagsüber die Zeit gemeinsam zu verbringen.

Für kleinere Gruppen würde ich das Haus Kajüte der AWO OWL empfehlen. Es
hat zwei ausdrückliche Behindertenzimmer mit Pflegebetten, aber
zusätzlich mehrere Zimmer, wo ich sagen würde, ein etwas mobilerer
Mensch mit einem Schieberollstuhl oder Rollator käme dort auch ganz gut
zurecht.

Dann gibt es das Haus Meetland, wo bei der modernisiereung sehr auf
Barrierefreiheit geachtet wurde. Dort können Gruppen ab 15 Personen
unterkommen und es sind zahlreiche Behindertenzimmer vorhanden.

Alles drei Häuser, in denen Vollverpflegung angeboten wird.

Des weiteren gibt es zahlreiche barrierefreie Ferienwohnungen, die in
der Regel für vier bis sechs Personen ausgelegt sind.

Hotels habe ich bewußt aus dieser Auflistung raus gelassen.
 


Erst vor ein paar Tagen habe ich heraus gefunden, dass man, wenn man mit dem PKW anreist und einen Parkausweis für Behinderte hat, auf dem Parkplatz am Fährhaus oder auf dem Parkplatz daneben (hinter der Bushaltestelle) kostenlos parken kann, auch mehrere Tage.


Als ich vor knapp einem Jahr aus Hagen in Westfalen hierher auf diese Insel aufbrach und Langeoog wahrlich für mich zur Insel für's Leben wurde, so wie es die Werbung des Tourismus-Service verheißt, da war ein Grund der, dass es ein Lebensraum ist, der für mich als Rollstuhlfahrer ideal ist, denn in Langeoog wird Barrierefreiheit groß geschrieben. Das werde ich an dieser Stelle fortlaufend dokumentieren.